Auf dem Weg zur eigenen Million werden einem viele Fallen gestellt. Einige sind tückischer Weise getarnt als „Die Chance deines Lebens“ oder „Über Nacht reich werden“. Hier hast du die ultimative not-to-do-list.
Falle 1 – Kleinanzeigen
In den Stellenmarkt-Anzeigen deutscher Tages- und Wochenzeitungen tummeln sich viel versprechende aber nichts sagende Anzeigen. Da wird vom Traumjob berichtet, dem Reichtum über Nacht oder der Arbeit von Zuhause. Typisches Indiz ist unter anderem das Fehlen eines konkreten Firmennamens bzw. einer konkreten Tätigkeit. Hinter vielen ominösen Anzeigen verbergen sich Multi Level Marketing Firmen (MLM) die teilweise mit verbotenen Schneeballsystemen arbeiten. Finger Weg von allen unseriösen Angeboten. Sonst findet Ihr euch bei diversen Trainingsveranstaltungen wieder und in kurzer Zeit seid ihr so bearbeitet worden, dass ihr irgendwelche Verträge über „Seminargebühren“ usw. unterschreibt und einige Tausend Euro zahlen dürft.
Falle 2 – Schnäppchenangebote
Fallt bitte nicht auf die Billig-Lüge herein. Nicht ganz so tückisch aber doch hinterhältig sind Schnäppchenangebote. Sie lauern in jedem Supermarkt und warten nur darauf gekauft zu werden. Von dir! Von deinem Geld! Ein kleines Beispiel: Super Angebot, so ein neuer Joghurt der sonst richtig teuer ist, gibt es im Angebot für 0,29 Euro. Und ehe man sich versieht sind fünf Becher im Einkaufswagen. „Man kann es ja mal probieren wenn es so günstig ist.“ Aha, erwischt. Erstens hätte man diesen Joghurt nie gekauft, währe er nicht im Angebot gewesen. Das macht bei fünf Bechern 1,45 Euro mehr als geplant ausgegeben. Zweitens besteht die Möglichkeit dass der Joghurt so lecker war, dass man ihn jetzt öfter kauft. Selbst wenn er nicht mehr im Angebot ist und das wird dann nicht mehr so Billig
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Ok, mal angenommen wir gehen einmal in der Woche einkaufen und geben jedes Mal etwa 3 Euro extra für Angebote aus. Das macht in einem Jahr ganze 156 Euro die wir nie wieder sehen.
Manuel
Doch. So würd man reich – nur wenn man der Betrüger ist, nicht der Betrogene. Ich sag nur “0190-Dialer”. Da macht es doch “klick”.
Daytrading wäre eine Möglichkeit, wenn man genug Geld hat, kleine Spannen
gewinnbringend auszufüllen. Das lohnt erst bei >50.000 Euro. Aber langfristig gesetzt (also kein Daytrading), nach einem Börsencrash (vorausgesetzt genug Geld vorhanden, richtige Aktien gewählt, Kenntnisse des Break-Even-Aktienkurses etc. ) verdrei- bis vervierfacht das Vermögen. Mut zum hochspekulativen Risiko mit Optionen, Hebelprodukte – dann geht das ganze noch schneller.
Glück gehört immer dazu, die Pixelhomepage hätte genauso mit einer Wahrscheinlichkeit von 50:50 nicht funktionieren können. Dafür kann man an der Börse am schnellsten Vermögen anhäufen und verlieren.
Von 100 Euro im Monat wird man kein Millionär!
Jeder Autoverkäufer hat eine höhere Gewinnspanne im Jahr. “Stromklau” – ok, dürfte dir ein paar Euros einbringen. Leider gibt es eine Grenze, die dir das stromversorgende Unternehmen gibt. Und da gehts nicht mehr tiefer. Die Versorgung mit Strom muss nämlich auch bezahlt werden.
Internet kann man sich sparen, wenn man eine Bibliothek mit Internetzugang hat. Einzig und allein ein Telefon wird benötiigt. O2 – bietet Festnetz & Handy in einem. Für Daytrader kommt nur Internet in Betracht. Wer das Geld zum Daytrading hat, braucht sich aber mit diesen Nebenkosten nicht zu beschäftigen.
Diverse Radiosender bieten manchmal die Möglichkeit Millionär zu werden, kommst du durch, hast du meistens eine Wahrscheinlichkeit von 1:10000. Das ist wesentlich besser als Lotto zu spielen.