Passives Einkommen

Stell dir vor du liegst an einem schattigen Plätzchen auf einer Insel, spielst Doodle Jump auf dem iPhone und verdienst genau in diesem Augenblick hunderte Euro im Internet. Ohne aktiv etwas zu tun, einfach so, passiv.

So stellt man sich gemein hin passives Einkommen vor. Nichts tun, viel verdienen und sich’s dabei so richtig gut gehen lassen.

Doch entsprechend diese Vorstellungen der Realität? Gibt es dieses passive Einkommen wirklich oder ist es nur ein Phantom, dem man hinterher irrt.

Die Antwort: Es ist tatsächlich möglich. Schaut man aber genauer hin, ist passives Einkommen alles andere als passiv. Bevor du nur einen einzigen Euro verdienst, musst du selber aktiv werden. Du brauchst Ideen, Pläne und Strategien. Ohne Fleiß kein Preis.

Was ist passives Einkommen?

Was ist eigentlich passives Einkommen? Darauf gibt es keine klare Antwort. Gemeint ist Geld, das du verdienst ohne aktiv etwas dafür zu tun.

Beispiel:

  • Ein Tischler verdient mit jeder Arbeitsstunde 40 Euro – aktives Einkommen
  • Ein Blogger schreibt zum Thema “Holzmöbel”, lässt Werbung laufen und verdiene dadurch 20 Euro am Tag, auch wenn er mehrere Wochen keine neuen Inhalte reinstellt. – passives Einkommen

Du musst also irgendwann mal aktiv gewesen sein. Allerdings kommen die Euros auch dann noch rein, wenn du nichts mehr dafür machst. Das Prinzip sollte klar sein.

Weitere Beispiele für passives Einkommen:

  • Zinsen auf einem Tagesgeldkonto
  • Mieteinnahmen
  • Dividenden von Aktien
  • Lizenzeinnahmen (Bücher, Software)
  • Einnahmen aus dem Verkauf von Stockfotos und Grafiken
  • Werbeeinnahmen auf Webseiten und Blogs

Wichtige Tipps

Du musst schon einiges auf dem Kasten haben um später mal Geld ohne viel Aufwand zu verdienen. Hier ein paar Eigenschaften, die du haben solltest:

Kreativität
Es gibt keinen universellen Plan, den du abklappern kannst. Du musst dir deinen eigenen Weg bauen. Finde Sachen die zu dir passen, die du kannst. Finde erfolgreiche Konzepte und gebe Ihnen deine eigene Note.

Durchhaltevermögen
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das zu kurz gedachte Ideen nicht weit führen. Schnell bist du in einem Projekt was zum Scheitern verurteilt ist, weil es entweder nicht richtig geplant und durchdacht ist oder weil du schon nach kurzer Zeit das Interesse verlierst.

Die Blogger-Weisheit “Halte mindestens sechs Monate durch.” gilt eigentlich für alle Dinge. Gib nicht zu früh auf, plane, realisiere, bleib dran und entscheide erst nach einer längeren Zeit ob das Weitermachen sinnvoll ist.

Motivation

Die Idee des passiven Einkommens lockt mit Assoziationen wie Glück, Freiheit, Selbstbestimmtheit und Sorgenfreiheit.

So abgedroschen es auch klingen mag, ist es doch so wahr: Geld macht nicht Glücklich. Daher sollte es auch nicht das Ziel sein. Bessere Ziele: Probleme lösen. Mehrwert schaffen. Nutzen erzeugen.

Nur wer über Dinge schreibt die Menschen interessieren bekommt Leser. Nur wer Produkte herstellt die ein Problem lösen, findet Käufer. Nur wer an seine eigenen Projekte glaubt, wird Erfolg haben.

Wer auf das schnelle Geld schielt, tappt in die Falle dubioser “Systeme”, klaut fremden Content und kopiert Ideen 1:1.

Googles interne Firmenphilosophie “don’t be evil’ – mach nicht’s böses – sollte für jeden gelten. Überleg dir gut ob Dinge wie Strukturvertrieb, auch Multi-Level-Marketing ehtisch vertretbar sind. Schwatz Leuten kein Zeug auf, dass sie nicht brauchen. Versuche lieber ein Problem zu lösen und damit Menschen glücklich zu machen.

Wenn du es schaffst dich nicht von den Verlockungen blenden zu lassen, kannst du mit viel Arbeit und guten Ideen langfristig ein passives Einkommen aufbauen.

Ich hoffe dieser kleine Ausflug in die Welt des unbegrenzten Geldflusses hat dich auf ein paar Ideen gebracht. Also: Sei aktiv, verdien passiv!

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