Entries from Oktober 2005 ↓
Veröffentlicht in Warnungen -
Datum 12.10.2005
Auf dem Weg zur eigenen Million werden einem viele Fallen gestellt. Einige sind tückischer Weise getarnt als „Die Chance deines Lebens“ oder „Über Nacht reich werden“. Hier hast du die ultimative not-to-do-list.
Falle 1 – Kleinanzeigen
In den Stellenmarkt-Anzeigen deutscher Tages- und Wochenzeitungen tummeln sich viel versprechende aber nichts sagende Anzeigen. Da wird vom Traumjob berichtet, dem Reichtum über Nacht oder der Arbeit von Zuhause. Typisches Indiz ist unter anderem das Fehlen eines konkreten Firmennamens bzw. einer konkreten Tätigkeit. Hinter vielen ominösen Anzeigen verbergen sich Multi Level Marketing Firmen (MLM) die teilweise mit verbotenen Schneeballsystemen arbeiten. Finger Weg von allen unseriösen Angeboten. Sonst findet Ihr euch bei diversen Trainingsveranstaltungen wieder und in kurzer Zeit seid ihr so bearbeitet worden, dass ihr irgendwelche Verträge über „Seminargebühren“ usw. unterschreibt und einige Tausend Euro zahlen dürft.
Falle 2 – Schnäppchenangebote
Fallt bitte nicht auf die Billig-Lüge
herein. Nicht ganz so tückisch aber doch hinterhältig sind Schnäppchenangebote. Sie lauern in jedem Supermarkt und warten nur darauf gekauft zu werden. Von dir! Von deinem Geld! Ein kleines Beispiel: Super Angebot, so ein neuer Joghurt der sonst richtig teuer ist, gibt es im Angebot für 0,29 Euro. Und ehe man sich versieht sind fünf Becher im Einkaufswagen. „Man kann es ja mal probieren wenn es so günstig ist.“ Aha, erwischt. Erstens hätte man diesen Joghurt nie gekauft, währe er nicht im Angebot gewesen. Das macht bei fünf Bechern 1,45 Euro mehr als geplant ausgegeben. Zweitens besteht die Möglichkeit dass der Joghurt so lecker war, dass man ihn jetzt öfter kauft. Selbst wenn er nicht mehr im Angebot ist und das wird dann nicht mehr so Billig
.
Ok, mal angenommen wir gehen einmal in der Woche einkaufen und geben jedes Mal etwa 3 Euro extra für Angebote aus. Das macht in einem Jahr ganze 156 Euro die wir nie wieder sehen.
Veröffentlicht in Sparen -
Datum 9.10.2005
Geschafft, die erste kleine Wohnung. Um sich nicht gleich am Anfang die Freude am eigenen Heim zu verderben sollte man darauf achten seine Nebenkosten gering zu halten. Leider kann man die Erfolge nicht direkt bemessen aber mit durchdachtem Strom zocken kann man jährlich ein paar gute Euros sparen.
So funktioniert es:
Kleine Geräte wie Mobiltelefon, I-Pod, MP3-Player oder auch das Notebook brauchen ständig volle Akkus. Es bietet sich daher an die Steckdose am Arbeitsplatz oder in der Schule zu nutzen. Das kann man auch mit einem Ladergerät für die Akkus von Digitalkameras oder Videokameras nutzen. Etwas dreister ist das Strom zocken bei Freunden und Bekannte. „Oh mein Akku ist leer, darf ich eben bei dir aufladen?“
PS: Auch ein regelmäßiger DVD
-Abend bei Freunden kann Strom- und im Winter Heizkosten sparen. Man muss halt nur wissen wie.
Veröffentlicht in Sparen -
Datum 8.10.2005
Der Feind des Sparens sind Kosten, Gebühren und Ausgaben die regelmäßig jeden Monat vom Konto abgezogen werden. Schaut man sich alle Ausgaben genau an findet man mit Sicherheit Möglichkeiten Geld zu sparen. Noch vor einem Jahr hatte ich etwa 550 Euro monatliche Ausgaben und dabei fahre ich kein Auto und bin auch versicherungstechnisch nicht mit allem ausgestattet. Ich habe versucht konsequent meine Kosten zu senken und bin jetzt bei knapp über 400 Euro im Monat. Das lohnt sich.
Heute schauen wir uns die Internetkosten an.
Seit 2001 hatte ich meinen DSL-Anschluss bei der Deutschen Telekom und die passende Flatrate beim Tochterunternehmen T-Online. Inzwischen gibt es allerdings sehr günstige Angebote der Konkurrenz. Bei Freenet zahle ich jetzt knapp 16 Euro für den DSL Anschluss und etwa 9 Euro für die Flatrate mit unbegrenzter Zeit und Volumennutzung. Freenet gibt mir dazu die Garantie das sich deren Tarif innerhalb des nächsten Jahres nicht erhöht, danke.
Achtung Falle. Beim Internet-Umstieg von der Telekom zu einem anderen Anbieter gibt es eventuell Probleme bei der Kündigung. Freenet hat sich zwar um meine Kündigung des Telekom DSL-Anschlusses gekümmert, die Flatrate bei T-Online musste ich jedoch selber kündigen. Hat mir natürlich vorher keiner gesagt und so musste ich jetzt drei Monate Flatrategebühren an T-Online zahlen obwohl ich deren Dienste gar nicht mehr genutzt habe.
Wer nicht viel Daten überträgt, daher wenig Downloads hat, kann unter Umständen noch günstigere Tarife bekommen. Die Internetnutzung ist dann ebenfalls zeitlich unbegrenzt, nur das Volumen ist auf einige Gigabyte beschränkt.
Die Ummeldung ist relativ Problemlos, man sollte nur darauf achten eventuelle Leistungen dritter Firmen (T-Online) selber und vor allem rechtzeitig (einen Monat vorher) zu kündigen.